Erschienen am: 1775722327

Das war die InfoVerm 2026

38. Informationsveranstaltung der BVV im Audimax der TU München

Am 26. März 2026 fand die 38. InfoVerm, die Informationsveranstaltung der Bayerischen Vermessungsverwaltung (BVV), im Audimax der TU München statt. Rund 500 interessierte Besucherinnen und Besucher aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung nahmen an der Veranstaltung teil und informierten sich über die neuesten Entwicklungen aus der Welt der amtlichen Geodaten.

Der Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), Daniel Kleffel, eröffnete die Veranstaltung und informierte die Besucherinnen und Besucher über die Neuerungen und aktuellen Entwicklungen in der BVV und im IT-Dienstleistungszentrum.

Dr. Richard Figura, Geschäftsführer der CISS TDI GmbH in Sinzig, referierte über „Bayerische Geodaten als Potenziale für Wirtschaft und Energiewende“. Er machte deutlich, wie die amtlichen bayerischen Geodaten zu konkreten Mehrwerten für Wirtschaft und Energiewende führen. Anhand von Beispielen aus der Potenzialflächenanalyse für Wind- und Solarprojekte sowie 3D-gestützten Bewertungen von Dachflächen erläuterte Dr. Figura, wie aus Daten belastbare Vorentscheidungen entstehen.

Dr. Thomas Büttner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V., berichtete über den BayernAtlas als „Sprudelnde Quelle für die Heimatforschung“.

Nicolas Keckl, Leiter Datenmanagement und Geoinformation der Flughafen München GmbH hielt einen Vortrag zum Thema „Flurstücke, Raumbezug und 3DInformation: Amtliche Daten an Bayerns Tor zur Welt“. Er zeigte, wie die Datenangebote der Bayerischen Vermessungsverwaltung den Flughafen München in zahlreichen Prozessen von der Planung bis zum Betrieb unterstützen.

Rüdiger Hajduk vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und Leiter des Projekts GeoKAT referierte über „Geodatendienste für den Katastrophenschutz“.

Norbert Eckrich, Geschäftsführer der Huber Kartographie GmbH, stellte den „Einsatz von amtlichen Geodaten in der amtlichen Verlagskartographie“ vor.

Der Abteilungsleiter für Geoinformation der Stadt München, Stephan Emmerich, berichtete über „Geodaten in der Landeshauptstadt München“ und zeigte, wie der GeodatenService München (GSM) die Daten der BVV zum Einsatz bringt.

Oliver Hoehn vom Referat Geoinformationssysteme und IT-Management der Landesbaudirektion Bayern (/LDB) stellte die „Ermittlung potentieller Grenzverletzungen in der Landwirtschaft mittels KI“ vor. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde untersucht, inwieweit sich GIS-Methoden und Künstliche Intelligenz zur Analyse landwirtschaftlicher Grenzverläufe entlang von Bundesstraßen einsetzen lassen. Durch den Einsatz von KI soll ein neuer Blick auf bestehende und teils langjährig genutzte Geodaten ermöglicht werden.

Moderiert wurde die InfoVerm 2026 von Ulrike Schulz-Rostock und Matthias Stolz.

Die Präsentationen der Vorträge können auf unserer Homepage unter (https://www.ldbv.bayern.de/service/infoverm_2026.html) heruntergeladen werden.